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Die Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin auf Usedom |
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Website Bereits im 19. Jahrhundert waren die „3 Kaiserbäder“ Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin als Urlaubsziel sehr beliebt. Persönlichkeiten aus Berlin und Umgebung bauten sich hier ihre eigene Sommerresidenz und genossen geschützt von der Sonne, denn der blasse Teint war Mode, die frische Meeresluft – man traf sich zur Sommerfrische. Offene Veranden ermöglichten das „Sehen und Gesehen werden“. Als chic und erholsam galt es sich in gepflegter Gesellschaft auf den liebevoll gestalteten Promenaden zu zeigen. Während des Promenierens wurde die heiße Mittagszeit gemieden. Feste Zeiten sich zu zeigen waren am Vormittag und nach dem Nachmittagstee. Die mondäne Atmosphäre vergangener Tage kann man heute noch spüren und erleben. Waren es die ehemals speziell für den Sommeraufenthalt erbauten Residenzen, deren Bauherren, je nach gesellschaftlicher Stellung, orientiert an Klassizismus oder französischen Renaissancepalästen ihren Bauwünschen freien Lauf ließen, erleben die heutigen Gäste die edlen Kostbarkeiten liebevoll restauriert und erweitert für einen ganzjährigen Tourismus. Bevorzugte Flaniermeile der Urlauber in den „3 Kaiserbädern“ Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin ist die Strandpromenade. Vorbei am bis zu 70m breiten, weißen Sandstrand führt die mit 8,5 km längste Promenade Europas mit drei eindrucksvollen Seebrücken vor der imposanten Kulisse der fast vollständig erhaltenen Bäderarchitektur der Jahrhundertwende. Im Vorbeigehen lassen sich auf der Promenade die verschiedenen Epochen nachvollziehen, die die 3 Seebäder seit Ihrer Gründung im 19. Jahrhundert durchlebt haben.
Während sich das Leben im Sommer um Strandkörbe und Sandburgen herum konzentriert, ist im Frühjahr und Herbst Bewegung angesagt. Die 42km lange Außenküste der Insel Usedom, ein die Insel umspannendes (Wald-) Wegenetz, das bis ins malerische Achterland führt und die nicht enden wollende Strandpromenade der „3 Kaiserbäder“ sind ein Paradies für Nordic Walker. Sieben fortlaufend ausgeschilderte Nordic-Walkingstrecken wurden auf Basis eines von Klima-Experten der Uni München vermessenen Terrainwegenetzes in den „3 Kaiserbädern“ konzipiert. Start und Ziel der insgesamt 60 km umfassenden Strecken ist der Strandaufgang der Heringsdorfer Seebrücke. Wem das Rad lieber ist, kann sich auf das bis zu 150 km ausgebaute Radwegenetz der Insel begeben und neben den belebten Seebädern die reizvolle Weite des Achterlandes entdecken.
Der gesundheitsfördernde Aspekt der See und die einzigartigen natürlichen und klimatischen Bedingungen der Usedomer Seebäder sind der Grundstein ihrer lang anwährenden Badetradition. Heute sind es die 12 zertifizierten Wellnesshotels in den Kaiserbädern, die die lange Tradition eines gesundheitsorientierten Urlaubs qualitativ weiterführen bzw. erweitern. Wellness findet auf Usedom längst nicht nur in den Wohlfühloasen der Hotels statt. Die Insel an sich, mit ihren natürlichen Ressourcen, stellt das Basispotenzial für den gesundheitsbewussten Gast dar. Der kilometerlange, steinfreie, weiße Sandstrand; die natürliche Synergie von Wasser und Wald und das milde Reizklima mit der durch Brandungsaerosolen angereicherten reinen Luft sind das Richtige für alle, die sich etwas besonders Gutes tun wollen. Mit anderen Worten: die unverwechselbarsten Wellnessangebote gibt es auf Usedom gratis unter freiem Himmel. |
| Hinzufügedatum: 2009-09-16 18:46:31 Hits: 72 |
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